Heidsee mit Blick nach Norden...



 

Ihre Meinung
ist uns wichtig!

Schreiben Sie Ihre Meinung ins Gästebuch...

Das
Gästebuch
steht Ihnen dafür zur Verfügung.

Vielen Dank für
Ihren Eintrag.


 

 

 

 










 

Bitte helfen Sie mit
an der

Verbreitung dieser Informationen,
indem Sie heidseehunde.ch weiter-empfehlen.
 
Ganz einfach geht es, indem Sie auf
diesen Link klicken.

Herzlichen Dank.

 

 













 




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Inf... Der «kein Herz für uns» Sticker/Kleber der Ferienregion Lenzerheide
Hier können Sie den Sticker/Kleber zum Weiterleiten an Freunde und Bekannte, als Banner für die Website sowie zum Ausdrucken und Ausschneiden in verschiedenen Grössen herunterladen:

Gross  /   Mittel   /   Klein
 

Ferienregion Lenzerheide: Stick/Kleber kein Herz für uns...

Spendenkonto: Ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung!

Für den Bezug der Kleber/Sticker kontaktieren Sie uns bitte über das Kontaktformular.


Inf...  Kampagnen und Aktionen


Es versteht sich, dass die im Polizeigesetz verankerte Leinenpflicht auf dem «gesamten Heidsee-Areal» nicht einfach so mittels einer Protestseite im Internet aus dem Weg geräumt werden kann, auch wenn diese noch so gut besucht und beachtet wird. Anderseits ist aber auch klar, dass eine grosse Zahl der Hundehalter diese Willkür nicht einfach so hinnehmen werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Ärger und Unmut zum Ausdruck zu bringen:

  • Meiden der Ferienregion Lenzerheide/Valbella. Ausweichen auf hundefreundliche Tourismusdestinationen im In- und Ausland. Es gibt genügend andere schöne Gegenden, wo Hundehalter herzlich willkommen sind.
     

  • Ziviler Ungehorsam, indem man die Leinenpflicht nicht akzeptiert unter Inkaufnahme einer Ordnungsbusse, analog einer Parkbusse usw.

    Es geht um die persönliche Abwägung des Hundehalters zwischen dem eidg. Tierschutzgesetz und einem lokalen Polizeigesetz. Gesetzesvorschriften müssen kontrollierbar und durchsetzbar sein, ansonsten diese zu einer Nullnummer verkommen. «Räuber und Poli» auf dem Heidsee dürfte dem Gemeindepolizisten daher noch einiges abverlangen.
     

  • Hundehalter mit Ferienwohnung sind etwas weniger mobil was die Wahl einer anderen Feriendestination betrifft. Hier kann man seinen Unmut jedoch wirksam zum Ausdruck bringen, indem man seine Ausgaben nicht mehr der Region zukommen lässt. Das betrifft die Einkäufe, die man z.b. auch bequem in Chur erledigen kann. Gewichtiger sind jedoch Erneuerungsarbeiten in den vier eigenen Wänden, sei es die neue Küche, das Bad, Bodenbeläge, neue Fenster usw.

Tatsache ist: die Leinenpflicht auf dem Heidsee ist unverhältnismässig und schikanös. Somit sind entsprechende Gegenmassnahmen angemessen. Kehrt die Vernunft auf der Lenzerheide wieder ein, so kann man wieder zur alten Tagesordnung zurückkehren.


Was jeder selbst zusätzlich noch tun kann:


Inf... Im eigenen Umfeld
Im Familien- und Bekanntenkreis alle ansprechen (es gibt auch viele Nicht-Hundehalter, welche gegen ständig neue und erst noch willkürlich ausgelegte Gesetze sind und deren Solidarität man gewiss ist). In Hundesportclubs, bei Hundeveranstaltungen und Ausstellungen, beim Hundespaziergang andere Hundehalter auf die Website heidseehunde.ch hinweisen. Schreiben Sie auch in den einschlägigen Hundeforen des In- und Ausland sowie den Hunde-Blogs im Internet.

Und zur bequemem Weiterverbreitung des Links von heidseehunde.ch an Ihnen bekannte Mailadressen, benützen Sie bitte dieses Empfehlungsformular, welches die Weiterempfehlung vereinfacht.


Inf... Info-Bulletin...

Möchten Sie gerne automatisch erfahren, was sich zum Thema «Leinenpflicht in der Feriendestination Valbella/Lenzerheide» weiter so tut, so melden Sie sich einfach beim kostenlosen Heidseehunde-Info-Bulletin an.


Inf... Leserbriefe
Schreiben Sie Ihre Meinung in einem Leserbrief.  Die regionale Wochenzeitung der Talschaft ist das Novitats. Aber auch in allen anderen Zeitungen im Unterland ist es sinnvoll, auf die Thematik hinzuweisen. Werbung tut bekanntlich dem Tourismus immer gut...



Inf... Individuelle Anfragen
Um seinen Ärger zum Ausdruck zu bringen, kann man den Gemeindevorstand, Lenzerheide Tourismus (LT), die Hoteliers, Handel und Gewerbe usw. anschreiben.

Aber aufgepasst: LT sowie neuerdings auch die Gemeinde macht es sich einfach, indem vorgefertigte Textbausteine verschickt werden. Sie können deren Antwort nicht für voll nehmen, denn es wird nur oberflächlich zum Schein auf Ihr Anliegen eingegangen. Besser ist es, wenn Sie die Hotels, den Handel und das Gewerbe anschreiben und diese um eine klare Stellungnahme bitten. Es ist gut zu wissen, wer gegen die Hundehalter ist. Denn diese Gruppen werden die ersten sein, die merken, wenn Hundehalter Konsequenzen ziehen.  Kopien der Antworten können Sie uns senden.

  • Lenzerheide Tourismus (vormals Kurverein):
    Voa principale 68, Postfach, 7078 Lenzerheide, 
    info@lenzerheide.com

     

  • Gemeindepräsident Urs Häusermann,
    Gemeindekanzlei, Voa principale, 7078 Lenzerheide,
    gemeinde@vazobervaz.ch
     

Kontaktverzeichnis der Gemeinde Vaz/Obervaz mit allen Telefonnummern und Mailadressen.

Behördenverzeichnis mit Gemeinderäten usw.



Inf... Medien
Medien können ihre benötigten Informationen jedoch frei ab dieser Internetseite zusammenstellen. Voraussetzung ist stets der Quellenhinweis auf heidseehunde.ch. Für Anfragen um weitergehende Auskünfte verwenden Sie bitte das Kontaktformular.


Download Banner

Heidsee-Banner...



 

von Juli Zeh
Freiheit für meinen Hund!
Die bürgerliche Innenwelt einer Hundebesitzerin

Na gut, ich seh‘s ein. Eigentlich dachte ich immer: Die Freiheit des einen reicht bis zur Grenze der Freiheit des anderen – oder so ähnlich. Das hat man mir in der Schule erzählt, und es hatte etwas mit Demokratie zu tun.

Aber ich bin lernfähig. Freiheit, weiß ich heute, ist Risikofreiheit. Beigebracht hat mir die Freiheitsphilosophie des dritten Jahrtausends mein Hund, genauer gesagt, nicht er persönlich, sondern der Leinenzwang, der an ihm klebt wie die Sicherheitsdebatte an diesem Jahrzehnt. Der neue Ansatz geht so: Irgendwo passiert ein Unglück, die Nation fühlt sich bedroht, und gleich darauf überbieten sich die Gesetzgeber im Erlass von Verboten. Wichtig ist dabei nicht das Ausmaß der tatsächlichen physischen Gefahr, sonst wären Autofahren und Hausarbeit natürlich längst bei Strafe verboten. Für eine Steigerung des Sicherheitsgefühls müssen sich die Regeln gegen Tätigkeiten richten, die sich wirklich unterbinden lassen, sprich: gegen Randseitigkeiten. Um einer Randgruppe anzugehören, muss ich heutzutage nicht schwarz, lesbisch oder behindert sein. Es genügt zu rauchen (iiiiih!), einen alten Diesel zu fahren (uuuaah) oder einem Ex-Freund stalkingmäßige SMS zu schreiben (yargl).

Außerdem halte ich einen Hund. Ebensolches tut die Menschheit seit fünfzehntausend Jahren; im Jahr 2005 jedoch darf die Bestie nicht mehr von der Leine gelassen werden. Auch nicht in entlegenen Waldgebieten. Auch nicht bei Nacht oder bei Regen.

Während ich neulich auf der hundert Quadratmeter großen Hundewiese dabei zusah, wie sich mein Liebling austobte, fiel der Groschen. Wenn Sicherheit seit neuestem mit Freiheit identisch ist, lässt sich die Freiheit in unserer Gesellschaft noch viel weiter vergrößern. Das Prinzip Leinenzwang ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Nehmen wir zum Beispiel die Inline-Skater. Sie schlenkern mit den Armen, und „Rücksicht“ ist ein Fremdwort für sie, weil es nicht aus der englischen Sprache kommt. Fahrradfahrer! Sie eiern in lebensbedrohlichen Schlangenlinien durch die Fußgängerzone und benutzen die Bürgersteige, obwohl das illegal ist. Und Fußgänger! Immer torkeln sie zu fünft nebeneinander, laufen den Autos vor die Kühler und den Fahrrädern vor die Lenker. Die Kinderwagen-Schieber in den engen Gassen der Supermärkte! Die Badegäste am See, die ihren Müll überall hinwerfen!

Es gibt einen Ausweg. Fahrräder dürfen ab jetzt nur noch geschoben, Rollschuhe in der Hand getragen werden. Zum Ausgleich erschaffen wir vor der Stadt Fahrrad- und Inline-Skating-Parcours, in denen die Hobbysportler vergnügt im Kreis fahren können. Im Park gibt es eine mehrere Meter lange Kinderwagenspur, auf der Mütter ihrem Schiebebedürfnis nachgehen können. Wir errichten videoüberwachte Badestrand-Hallen; das Mitbringen von Nahrungsmitteln und Getränken ist strengstens untersagt. Die Geschichte beweist, dass sich die Menschen noch nie gemocht haben. Am besten, man hält sie auseinander. Mit meinem unangeleinten Hund bin ich längst über die Hundewiese hinaus, als vor meinem verklärten Auge eine komplette Utopie erstrahlt. Wir verwandeln den Alltag in einen Hochsicherheitstrakt. Und wenn wir das System erst perfektioniert haben, werden wir uns alle in den Warteräumen der deutschen Gerichtsbarkeit wiedertreffen, Hundehalter, Raucher, Fahrradfahrer, Dieselbesitzer und Stalker, das ganze Heer potenzieller Alltagsterroristen.

Und dort, liebe Gemeinde, werden wir uns bestens verstehen.

Quelle: aus Cicero

 

  www.heidseehunde.ch

 

Letzte Aktualisierung am: 13. Januar 2012 / 08:34

www.heidseehunde.ch 

  nach oben...

Copyright © 2008-2012 by heidseehunde.ch, Ulrich G. Krebser. Alle Rechte vorbehalten.