Gegen die überzogene Leinenpflicht auf dem Heidsee-Areal in Lenzerheide/Valbella...

 

Unterwegs auf dem Höhenweg...
 

Heidseehunde.ch
wurde am
12.12.2008
als nicht kommerzielle private Site eröffnet,
um den Unmut und Protest kundzutun und damit gegen
die willkürlichen
Schikanen anzugehen.

Hundehalter sollen
erfahren, wie die Ferienregion
Lenzerheide (Schweiz)

mit ihren hundehaltenden Gästen
umgeht, damit jeder
die Möglichkeit hat,
seinen Protest zum Ausdruck zu bringen
und die Konsequenzen
zu ziehen.

Es versteht sich von selbst, dass die Zeit gekommen ist, um als zahlende Gästegruppe sich nicht mehr alles bieten zu lassen. Wer noch meint, es genüge wenn die Gäste das Geld schicken, dafür aber zu Hause bleiben, der wird eines Besseren belehrt werden.


 

Anzahl Besucher
seit 12.12.2008:



 





 

Ihre Meinung
ist uns wichtig!

Schreiben Sie Ihre Meinung ins Gästebuch...

Das
Gästebuch
steht Ihnen dafür zur Verfügung.

Vielen Dank für
Ihren Eintrag.

 

 

Bitte helfen Sie mit
an der

Verbreitung dieser Informationen,
indem Sie heidseehunde.ch weiter-empfehlen.
 
Ganz einfach geht es, indem Sie auf
diesen Link klicken.

Herzlichen Dank.


 

 

 

Ich habe Angst vor Hunden. Ein kleiner Ratgeber...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.heidseehunde.ch

www.leinenpflicht.ch

 

 
Ferienregion Lenzerheide: kein Ort für Vierbeiner...


Infoflash...   Die neuesten Infos finden Sie unter Aktuelle News

Wer seinen Hund liebt, der nimmt ihn auch mit in die Ferien. Das war jahrzehntelang auch kein Problem auf der Lenzerheide. Nun ist aber Schluss mit lustig, vorbei die Zeit wo sich Mensch und Hund wohlfühlten. Die Tourismus- und Ferienregion Lenzerheide/Valbella (Graubünden/Schweiz), ein bei  Hundehaltern beliebtes Feriengebiet, mit einem im Winter grossflächig begehbaren See, verärgert und schikaniert mit der neu eingeführten Leinenpflicht eine grosse Gruppe der Hundehalter (Stamm- und Tagesgäste, sowie Einheimische) massiv und sorgt damit im In- und Ausland für Negativschlagzeilen. Es zeugt einmal mehr von Arroganz, wenn hundehassende und profilierungssüchtige Lokalpolitiker in einem Schildbürgerstreich einer grossen Gästegruppe die Leinenpflicht auf dem im Winter gefrorenen und begehbaren Heidsee aufzwingt, die im Vernehmlassungsentwurf zum Polizeigesetz, nicht enthalten war.

Es sind keine Tatsachen bekannt, die dafür sprechen, dass auf dem Heidsee eine objektive Gefahr für Menschen durch freilaufende Hunde besteht, die deshalb auch die Einschränkung tierschutzrechtlicher Belange rechtfertigen würde
.

Ferienregion Lenzerheide: Stick/Kleber kein Herz für uns...

Spendenkonto: Ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung!


Ferienregion Lenzerheide: kein Ort für Hunde - no place for dogs!

Weder hat man die notwendige Sensibilität für eine vom Tourismus lebende Region gezeigt, geschweige dass man die hundehaltenden Einheimischen und Gäste vorgängig nach ihren Bedürfnissen gefragt hat. Man muss schon mit einer gehörigen Portion Dummheit gesegnet sein, dass man einer grossen Gästegruppe ein Eldorado wegnimmt, anstatt dass man es versteht, das Privileg einer so schönen Seefläche, touristisch optimal für alle Gruppen auszunützen.

Neue Tafel zur Leinenpflicht rund um den Heidsee...Ignoriert wird auch, dass der verantwortungsbewusste Halter gegenüber seinem anvertrauten Hund in der Pflicht zum eidg. Tierschutzgesetz steht, welches eine artgerechte Haltung vorschreibt. Dieser Aufgabe gerecht zu werden, in einer Ferienregion, die durch verschiedene Vorschriften, den notwendigen Freiraum, gerade im Winterhalbjahr, massiv einschränkt, ist nicht gerade einfach und vergällt jedem hundehaltenden Feriengast die Ferienfreude. Ferien mit Hund auf der Lenzerheide - so nicht!

Unverständlich für eine Tourismusregion, die stets betont, ihr seien alle Gäste willkommen, eine faktisch totale Leinenpflicht in einem Grossteil der Ortsfraktionen zu verfügen. Dem Image ist es garantiert abträglich und man setzt damit auch wirtschaftlich einiges aufs Spiel. Besonders stossend ist der Einbezug auf das gesamte Info:
Es sei ausdrücklich der See ebenfalls mit eingeschlossen, unabhängig der Jahreszeit. Ins Wasser darf der Hund daher auch nur angeleint!
Heidsee-Areal und somit auf die im Winter begehbare Seefläche. Besonders im Winter ist die Situation mit dem neuen Gesetz für Hundehalter schwierig, denn die Gemeinde verfügt über sechs Wildruhezonen, die beidseits des Tals den notwendigen Freiraum noch weiter einschränken.

 

Das Polizeigesetz vom 30.11.2008 der Gemeinde Vaz/Obervaz enthält im Art. 21, Abs. 3 eine sehr restriktive und überzogen weitgehende Leinenpflicht, die das

  • gesamte Wohngebiet (Bauzone), mit Ausnahme des eigenen privaten Bereichs,

  • Wildruhezonen,

  • Spielplätze,

  • gesamtes Heidsee-Areal

umfasst.

Die Missachtung der Leinenpflicht wird als Übertretung mit einer Ordnungsbusse von 100 CHF geahndet (Ordnungsbussenliste, Art. 2-m).


Der Vernehmlassungsentwurf zum neuen Polizeigesetz enthielt eine moderat formulierte Leinenpflicht. Verantwortlich für den losgetretenen grossen Unmut und den Protest zeichnet sich die CVP, die durch Adelina Rischatsch, Vaz/Obervaz, für eine massive Verschärfung der Leinenpflicht gegenüber der Ursprungsfassung, gesorgt hat. Es ist davon auszugehen, dass diejenigen, welche den Vernehmlassungsentwurf ausgearbeitet haben, wussten was angemessen ist. Dass sich aber der Gemeinderat mit 7 zu 6 und gegen den Willen des Gemeindevorstands, von dem CVP-Antrag bodigen liess, lässt nur ein Kopfschütteln übrig. Es macht den Anschein, als dass man keine Nasenlänge weit über die Konsequenzen nachdachte und die persönliche Meinung wichtiger hielt. Da waren die Churer Entscheidungsträger wesentlich intelligenter. Dort wurde nämlich der Antrag zur Leinenpflicht des CVP-Mitglieds Luca Tenchio, niedergeschmettert.


Es ist zur Selbstverständlichkeit geworden, dass Hühner und Kühe freien Auslauf haben. Indes verärgert man die Hundehalter (Gäste und Einheimische) mit einer unüberlegten, unverhältnismässigen und zudem schwierig kontrollierbaren Verordnung, welche die Urheber überhaupt nicht zu Ende gedacht haben. Die Hundehalter solidarisieren sich und werden diese Willkür nicht einfach so hinnehmen, denn «schlafende Hunde weckt man besser nicht».

So können wir beide unsere Ferien nicht geniessen...Während sich in früheren Jahren Hundehalter, Langläufer und Spaziergänger problemlos die Wege kreuzten, gilt nicht nur zwischen den Orten Valbella und Lenzerheide, sondern rund um und auf dem im Winter begehbaren See, Leinenpflicht! Kein freies herumtrollen der lauffreudigen Hunde untereinander um etwas Dampf abzulassen, kein Ballspiel, kein Stockwerfen mehr mit dem Vierbeiner usw. Das bringt aber Probleme mit sich, weil sich die Hunde untereinander und mit Personen nicht sozialisieren können. Der Hund kann nur richtig reagieren und sich richtig verhalten, wenn er das täglich immer wieder aufs neue üben und erleben kann, was an einer Leine nicht möglich ist Das führt zu mehr aggressivem Info:
Dazu wird auf die umfangreiche Fachliteratur verwiesen.
 Verhalten und wenn sie dann einmal abgeleint sind, werden sich die Vierbeiner kaum mehr zurückhalten. Sie wollen und müssen ihren Stress abbauen und suchen sich artgerecht ihren notwendigen Freiraum.

Im Internet wird man umfassend fündig zu den fachlich einschlägigen Empfehlungen von Behörden, Organisationen und Verbänden zum Thema Leinenpflicht (im globalen Kontext zur Kampfhundeproblematik). Allgemein übereinstimmend wird eine übermässig ausgedehnte Leinenpflicht als nicht angemessen und auch als nicht durchsetzbar bezeichnet. Es gelte zudem das Verhältnismässigkeitprinzip zu beachten. Dabei lohnt sich auch einen Blick auf andere Gemeinden zu werfen, wie die das Thema handhaben. Die Landschaft Davos , St. Moritz oder auch der Kanton Zürich (mit neuem Hundegesetz) sind nicht annähernd so restriktiv wie die Lenzerheide. Man fragt sich, wo die Professionalität im Gemeinderat von Vaz/Obervaz anlässlich der Beratung geblieben ist? Hätte man sich vorgängig sachverständig mit dem Thema befasst und nicht einfach überhastet einen Gemeinderatsantrag im Schnellschuss abgehandelt, so wäre nie und nimmer ein derartiger unverhältnismässiger Gesetzestext entstanden, der eine nicht unbedeutende Anzahl Gäste schikaniert, auf die die Region wirtschaftlich angewiesen ist.

Profilierungssüchtige Lokalpolitiker haben mit dieser wohl kaum zu Ende gedachten Massnahme dem Image der Ferienregion Lenzerheide/Valbella Schaden zugefügt. Wieso soll ein Feriengast mit Hund auf der Lenzerheide noch Ferien verbringen, wenn er mit seinem Vierbeiner gegenüber dem gewohnten Alltagsleben, behindert wird? Wirklich schade um das schöne und weiträumige Hochtal, wo sich bei gutem Willen, auch die Interessen der hundehaltenden Einheimischen und Feriengästen, konfliktfrei arrangieren liesse.
Scheinbar hat man aus früheren «Erneuerungen», welche sich ebenfalls gegen eine Gästegruppe richtete, nichts gelernt. Geht es jedoch ums Marketing, sind die Hunde dienlich. So wird das Schlittenhunderennen, welches jeweils im Januar auf dem Heidsee stattfindet, als einen «Saisonhöhepunkt in Lenzerheide» bezeichnet.

Hoteliers, die ihr Hotel mit dem Prädikat «Hunde willkommen
» auszeichnen, sollten sich überlegen wie sie dies in Einklang bringen mit einer Umgebung, die für eine nicht zu unterschätze Gruppe potentieller Gäste das Attribut «Hunde unfreundlich» trägt. Ferien sind zum erholen und geniessen da und nicht, um sich und seinen Hund zu stressen.

543 Stimmbürger von Vaz/Obervaz (als Gastgeber der Ferienregion Lenzerheide) haben dem, an sich unbestrittenen, neuen Polizeigesetz zugestimmt und zwingen damit (ungewollt?) einer grossen Gruppe von Feriengästen und Einheimischen auf, dass sie ihre Hunde weiträumig nur noch  an der Leine ausführen können. Fairerweise muss jedoch betont werden, dass ihnen dieses stinkende Ei von einer knappen Mehrheit des Gemeinderates ins Nest gelegt wurde. Daher erstaunt es auch nicht, dass es Stimmen gibt, die meinen, dass vielen gar nicht bewusst war,  welche Lawine damit inzwischen losgetreten wurde, denn der Aufschrei unter den Hundehaltern ist sehr gross. Anstelle einer wohlüberlegten und gebietsmässig punktuell klug definierten Leinenpflicht (wie dies mehrheitlich anderweitig angewandt wird), die dann auch von einer Mehrheit von Hundehalter verständnisvoll akzeptiert werden kann, wird die verordnete Leinenpflicht unverhältnismässig weit ausgedehnt.

Wie ein Gästebuchbeitrag treffend erwähnt, kann sich die Ferienregion Lenzerheide/ Valbella derzeit (noch) glücklich schätzen, eine grosse Gruppe von hundehaltenden Tages- und Stammgästen in arroganter Art und Weise vor den Kopf zu stossen. Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise werden die Verantwortlichen schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Dazu kommen nun noch die selbstverursachten wirtschaftlichen Konsequenzen aus der Schikane gegen die Hundehalter, für die diese schikanöse Leinenpflicht auf dem Heidsee ein grosser Verlust an Lebensqualität bedeutet. Diese suchen sich im In- oder Ausland andere Orte, wo sie mit ihren Hunden herzlich willkommen sind. Es ist jedem hundehaltenden Zweitwohnungsbesitzer unbenommen selbst zu bestimmen, ob er den Handel und das einheimische Gewerbe der Region, welche ihm die Ferienfreude nimmt, wirtschaftlich noch berücksichtigen will. Partnerschaft bedeutet Geben und Nehmen und muss für beide Seiten ausgewogen sein. Diejenigen, welche das negieren, werden die Konsequenzen verantworten müssen.

Die derzeitigen Diskussionen um kalte und warme Betten enthalten somit noch einen weiteren Begriff, nämlich den der «lauwarmen Betten». Damit sind die Ferienwohnungen gemeint, die wie bis anhin benutzt werden, deren Besitzer (Hundehalter) das Geld für den Konsum und sonstige Investitionen jedoch bewusst ausserhalb der Ferienregion ausgeben. Niemand braucht diejenigen noch zu belohnen, welche einem «Ferienschikanen» auferlegen...
 


Golden Retriever..

  www.heidseehunde.ch

 

Letzte Aktualisierung am: 24. März 2012 / 15:12

www.heidseehunde.ch 

  nach oben...

Copyright © 2008-2012 by heidseehunde.ch, Ulrich G. Krebser. Alle Rechte vorbehalten.